Du möchtest in Photoshop endlich in die Tiefe gehen und die 3D-Funktionen beherrschen? Dieses Tutorial bietet dir genau das und obendrein mit jedem Bearbeitungsschritt pure Inspiration. Jetzt ansehen und dazulernen!
In diesem Video erfahrt ihr, worum es technisch und gestalterisch betrachtet geht. Wir beginnen mit der Fotografie des Ausgangsmotivs und sehen, wie quasi im Zeitraffer das gesamte Artwork Form annimmt und so Realität wird.
Da der Kirchturm ja ins All geschossen werden soll, brauchen wir ihn auf einer eigenen Ebene. Die Freistellung des Turmes wird in zwei Schritten vollzogen, von denen der erste das Anlegen einer groben Maske ist.
Das Optimieren einer Ebenenmaske ist inzwischen fast schon Routine geworden in Photoshop. Doch ihr seht auch, wo das Verbessern der Maske nur unzureichend funktioniert, und erfahrt, wie man stattdessen manuell vorgehen kann.
An der Stelle, an der sich zuvor der Kirchturm befand, haben wir nun ein „Loch“ im Himmel. Dieses lässt sich mit einer schlauen Kombination aus traditionellen und modernen Tools schnell reparieren.
Das Anfügen eines unten abschließenden Steinbodens mithilfe von Photoshops 3D-Funktion ist ein wenig knifflig. Wer diesen Schritt scheut, kann den bereits fertigen „Unterboden“ auf eigener Ebene ins Motiv bauen und das nächste Video dieses Trainings überspringen.
In Photoshop kann man eine Auswahl, egal wie komplex sie ist, in ein 3D-Objekt umwandeln. Dies machen wir uns zunutze und formen so ein Objekt, was sich durch Navigation im 3D-Raum an die passende Stelle im Bild bewegen lässt.
Die Texturen des 3D-Blocks bestehen aus einer fotografierten Steinwand der Kirche. Sie lassen sich gut auf das 3D-Objekt mappen, darauf skalieren und verschieben.
Die Beleuchtung von 3D-Objekten funktioniert in Photoshop zwar ebenso wie die Texturierung ein wenig hakelig, ist aber prinzipiell leicht zu verstehen. Wir passen die Lichtrichtung dem Hintergrund an, damit alles wie aus einem Guss erscheint.
Das Saturn-V-Triebwerk kann man sich kostenlos im Internet besorgen. Es erfordert etwas Geduld, doch wenn man erst mal verstanden hat, wie man ein 3D-Objekt im Raum verschieben, drehen oder skalieren kann, ist es recht einfach.
Beachte bitte die Informationen zu den Projektdateien, die dem ersten Video dieses Trainings beiliegen.
Zoomt man in die Szene, so erkennt man, dass das Triebwerk noch recht unfertig aussieht. Es gibt hässliche Treppenartefakte und unlogische Schatten. Durch Rendern der Szene werden all diese Ungereimtheiten behoben.
Der sehr aufgeräumte, wolkenlose Himmel passt nicht recht zur Dramatik des Motivs. Wir ziehen deshalb mit einfachen, aber wirkungsvollen Mitteln einen Wolkenhimmel ins Bild.
Durch eine Einstellungsebene wandeln wir die Tages- nun in eine Nachtaufnahme um. Das geht flott, doch um das explosionsartige Leuchten des Starts darzustellen, wird die Einstellungsebene sehr sauber maskiert. Nicht schwer, aber arbeitsintensiv.
Anstelle eines real fotografierten Starts fügen wir eine weiße Wolke in die Szene. Diese müssen wir jedoch erst einmal maskieren. Wie dies sehr realistisch gelingt, lernt ihr in diesem Video.
Die freigestellte Wolke wird nun eingefügt und durch Skalieren und Drehen logisch ins Bild gesetzt. Ein Duplikat der Ebene vervollständigt den Eindruck einer startenden Rakete.
Die drei Abgasstrahlen, die aus den Triebwerken fauchen, bauen wir uns aus einer kleinen rechteckigen Auswahl, die wir erstens eindimensional skalieren und zweitens stark aufhellen. Simpel gelöst – aber effektives Ergebnis.
Nun kommt eines der Highlights dieses Trainings: Mit nur zwei Ebenen malen wir ein realistisches, aufgrund der Dämmerung unglaublich hell und strahlend wirkendes Leuchten in die Szene. Seid gespannt!
Auch die zuvor eingebaute Wolke braucht etwas von dem warmen Leuchten. Allerdings benötigen wir dazu eine andere, auf Basis von Neutralgrau arbeitende Ebene und einen weichen, farbarmen Pinsel.
Versucht man sich die Szene räumlich vorzustellen, dann erkennt man, wo bisher noch Licht fehlt. So entstehen das Licht auf dem aufgehellten Grünstreifen und die unscheinbaren, aber wichtigen Reflexe auf den im Vordergrund geparkten Autos.
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