User Experience (UX) & Customer Journey – das Praxis-Tutorial

Optimierung des Checkout-Prozesses für optimale User Experience

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Der Checkout-Prozess ist oft der kritischste Punkt in jedem Online-Shop. Hier entscheiden sich Kunden häufig, den Kauf abzubrechen, was in vielen Fällen auf eine suboptimale User Experience zurückzuführen ist. Daher ist es entscheidend, den Checkout-Prozess so zu gestalten, dass er den Kunden in jeder Phase ansprechend und einfach führt. Diese Anleitung gibt dir praktische Tipps und zeigt dir, wie du deinen Checkout-Prozess mit einem klaren Fokus auf den Nutzer gestalten kannst.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Der Checkout-Prozess sollte eventuelle Upselling- und Cross-Selling-Möglichkeiten nutzen.
  • Gastbestellungen sind wichtig, um potenzielle Kunden nicht zu verlieren.
  • Mehrwert durch Registrierung sollte klar kommuniziert werden.
  • Halte die Anzahl der Formularfelder minimal.
  • Einfache Zahlungsmethoden und klare Kommunikation erhöhen die Conversion-Rate.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Bestätigung des Warenkorbs und Upselling-Möglichkeiten

Sobald der Kunde ein Produkt in den Warenkorb gelegt hat, leite ihn nicht sofort zum Checkout-Prozess weiter. Zeige stattdessen eine Zwischenseite oder ein Pop-Up, das ihm bestätigt, dass das Produkt im Warenkorb liegt. Nutze diese Gelegenheit, um weitere Produkte anzubieten, die andere Kunden gekauft haben oder die thematisch passend sind. Der Kunde sollte die Möglichkeit haben, entweder weiter einzukaufen oder zum Warenkorb zu gehen.

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2. Orientierung im Checkout-Prozess

Im Checkout selbst solltest du dem Kunden stets zeigen, wo er sich im Prozess befindet. Eine klare Pagination oder Fortschrittsanzeige kann hilfreich sein, um dem Nutzer die nächsten Schritte aufzuzeigen. Das Vorgehen sollte klar und intuitiv sein. So minimierst du die Wahrscheinlichkeit eines Abbruchs.

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3. Gastbestellungen ermöglichen

Nutze die Funktion der Gastbestellung standardmäßig. Viele Kunden möchten sich nicht für einmalige Käufe registrieren. Indem du eine Gastbestellung ermöglichts, reduzierst du das Risiko, potenzielle Kunden zu verlieren, besonders wenn dein Shop noch nicht sehr bekannt ist.

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4. Einfache Registrierung

Wenn du eine Registrierung anbietest, sorge für eine einfache und verständliche Handhabung. Biete zusätzlich die Möglichkeit an, sich über soziale Netzwerke anzumelden. Dies kann den Registrierungsvorgang erheblich erleichtern und die Hemmschwelle, ein Nutzerkonto anzulegen, senken.

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5. Optimierung des Registrierungsformulars

Überlege dir, welche Informationen du zwingend benötigst. Es ist ratsam, nur die notwendigen Informationen abzufragen – in vielen Fällen reichen der Name und die E-Mail-Adresse. Zudem sollte der Aufwand für die Kunden so gering wie möglich bleiben, um sie nicht von der Registrierung abzuhalten.

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6. Multistep-Checkout und klare Navigation

Der Checkout sollte möglichst klar strukturiert sein. Reduziere Ablenkungen, indem du weniger Navigationselemente zeigst und nur die rechtlichen Links eingeblendet lässt. Das bedeutet, du solltest bei deinem Checkout-Prozess auf jeden unnötigen Link verzichten.

7. Hinweise zur Sicherheit

Stelle klar, dass dein Checkout-Prozess sicher ist. Vertrauenselemente wie „Sicherer Kauf“ oder Zertifikate schaffen Vertrauen und senken das empfundene Risiko. Zeige deinen Kunden auch bevorzugte Zahlungsarten an und gib ihnen die Möglichkeit, ihren bevorzugten Lieferdienst auszuwählen.

8. Minimierung der Pflichtdaten

Bei der Abfrage von Notwendigkeiten wie E-Mail-Adresse oder weiteren Kontaktdaten sei möglichst minimalistisch. Mach deine formalen Anforderungen klar und vermeide zu viele Pflichtfelder, um den Prozess so reibungslos wie möglich zu gestalten.

9. Inline-Validierung

Implementiere Inline-Validierungen für Eingabefelder, sodass Nutzer sofort erfahren, ob sie Fehler gemacht haben. Das gibt ihnen ein schnelles Feedback und erhöht die Chance, dass sie den Prozess ohne Frustration fortsetzen.

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10. Benutzerfreundliches Design für Smartphones

Stelle sicher, dass alle Eingabefelder auf mobilen Geräten optimiert sind. Wenn ein Kunde ein Zahlenfeld auswählt, sollte automatisch die numerische Tastatur angezeigt werden, um das Eingeben zu erleichtern.

11. E-Mail-Bestätigung der Bestellung

Nach Abschluss des Bestellprozesses sollte der Kunde eine E-Mail mit der Bestellbestätigung erhalten. Das ist nicht nur für den Kunden angenehm, sondern gibt ihm auch das Gefühl, dass alles sicher und ordentlich abgewickelt wurde.

Zusammenfassung

Gestalte deinen Checkout-Prozess möglichst kundenfreundlich und effizient. Halte die Anzahl der Formularfelder niedrig, ermögliche Gastbestellungen und mache klare Vorschläge für Upselling. Achte darauf, dass der Nutzer stets informiert ist, und optimiere den Prozess für mobile Endgeräte. Mit diesen Schritten kannst du die Nutzererfahrung erheblich verbessern und die Anzahl der Abbrüche im Checkout minimieren.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich den Checkout-Prozess optimieren?Indem du Gastbestellungen ermöglichst und nur die nötigsten Daten abfragst, kannst du Hindernisse reduzieren.

Was sind Upselling und Cross-Selling?Upselling bezieht sich darauf, den Kunden zum Kauf einer teureren Version eines Produkts zu bewegen, während Cross-Selling verwandte Produkte anbietet.

Wie viele Formularfelder sollte ich im Checkout verwenden?Halte die Anzahl der Felder minimal, um die User Experience zu verbessern.

Warum ist Inline-Validierung wichtig?Inline-Validierung gibt den Nutzern sofortiges Feedback zu ihren Eingaben, was die Benutzerfreundlichkeit erhöht.

Welche Zahlungsmethoden sollte ich anbieten?Biete eine Vielzahl von Zahlungsmethoden an, um den unterschiedlichen Vorlieben deiner Kunden gerecht zu werden.